Copyrigth Kirche-Ihmert.de 2011
Dem Brand vom 20. Mai 1988 ist auch die ursprüngliche Orgel der Ihmerter Kirche zum Opfer gefallen.
1949 wurde sie von der Schwelmer Orgelbaufirma Paul Ernst gebaut und stand auf der Empore seitlich in
einer Nische. Aus Berichten geht hervor, dass es sich um ein solides und klangschönes Instrument gehandelt
hat.
Die Schäden durch das Feuer waren aber irreparabel, sodass nach dem Brand ein Neubau ausgeschrieben
wurde. Von neun Angeboten bekam Orgelbaumeister Hans-Peter Mebold (+2001) den Zuschlag. Die Orgel
hat 17 Register verteilt auf Hauptwerk, Rückpositiv und Pedalwerk.
Hauptwerk
Rückpositiv
Pedal
Prinzipal 8’
Bourdon 8’
Subbass 16’
Gedackt 8’
Praestant 4’
Bassflöte 8’
Octav 4’
Flöte 4’
Choralbass 4’
Spitzflöte 2’
Gemshorn 2’
Fagott 16’
Octav 2’
Zimbel 2/3’ 2fach
Mixtur 1’ 3fach
Carillon 2/3
Trompete 8’
Die Orgel verfügt über drei Normalkoppeln, Windkanal-Tremulant, Schleiflade mit mechanischer Spiel- und Registertraktur.
Das Gehäuse - in einer tragenden Rahmenkonstruktion mit Füllungen - ist aus massivem Eichenholz. Die Versorgung
geschieht über einen Keilbalg, gespeist vom Ventilator.
Mit der festlichen Wiedereinweihung der renovierten Kirche am 21. Januar 1990 wurde auch die neue Orgel eingeweiht.